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Auf der Schwarzwaldhochstraße gilt nun durchgängig Tempo 70

Mit einer durchgehenden Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h soll die Verkehrssicherheit auf der Schwarzwaldhochstraße erhöht werden.
Mit einer durchgehenden Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h soll die Verkehrssicherheit auf der Schwarzwaldhochstraße erhöht werden. Archivfoto: Ulrich Marx

Auf der Schwarzwaldhochstraße gilt seit Dienstag durchgängig Tempo 70. Wegen des zunehmenden Besucherverkehrs im Bereich Ruhestein hat das Landratsamt Freudenstadt nun auch auf dem Abschnitt zwischen Alexanderschanze und Ruhestein die Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt.

»Der Streckenabschnitt zwischen Alexanderschanze und Ruhestein ist der einzige Bereich der Schwarzwaldhochstraße, auf dem bisher noch keine Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h gilt«, informiert das Landratsamt Freudenstadt als zuständige Straßenverkehrsbehörde. Seit Dienstag gehört dieses Alleinstellungsmerkmal der Vergangenheit an. Wie das Landratsamt mitteilt, wurde nach Rücksprache mit dem Verkehrsministerium und in Abstimmung mit dem Ortenaukreis entschieden, auf diesem Abschnitt ebenfalls eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h einzuführen.

Kein konkreter Auslöser

Einen konkreten einzelnen Auslöser für die Reduzierung der bis dato geltenden Höchstgeschwindigkeit von 100 auf nun 70 km/h gebe es nicht, erklärt Marlene Krech von der Stabsstelle des Landratsamts Freudenstadt auf Anfrage der ARZ. Jedoch nehme zum Beispiel gerade im Bereich des Lotharpfads und des Ruhesteins der Besucherverkehr stetig zu. Die entsprechende Beschilderung sollte am Dienstag aufgestellt werden.

Neben der dann einheitlichen Regelung auf dem gesamten Abschnitt zwischen Alexanderschanze und Baden-Baden habe es noch weitere Gründe gegeben, die Geschwindigkeit zu beschränken. So ist die Schwarzwaldhochstraße laut Mitteilung des Landratsamts Freudenstadt »eines der beliebtesten Wander- und Erholungsgebiete des Landes«. Durch die Eröffnung des Nationalparks sei das Besucheraufkommen noch gestiegen. »Experten gehen von weiter steigenden Zahlen aus.« Das bedeute, »dass man entlang der B 500 vermehrt mit Wanderern, Wintersportlern und Radfahrern rechnen muss, speziell an den Stellen, an denen Wege die B 500 kreuzen«. Die Geschwindigkeitsbeschränkung trage somit zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit bei.